Essen ist ein vielseitiges Thema.
Und bevor es auf unseren Tisch kommt, ist schon viel passiert.
Nicht nur, dass wir uns fragen müssen, was liegt da auf meinem Teller, woher kommt es und wie ist es zubereitet worden?
Nein,  wir wurden von der Werbung auf vielfältige Weise verführt. Denn auch die Lebensmittelindustrie streitet sich um
unseren Teller. Also nicht ganz leicht für den Verbraucher  ein leckeres, nachhaltiges und lustvolles Essen auf seinem Teller
zu genießen. Um so wichtiger ist es, dass sich alle mit diesem vielschichtigen Thema auseinandersetzen.

Das Gallus Zentrum hat drei Trickfilmprojekte mit der Hellerhofschule zum Thema „Das Essen fällt nicht vom Himmel“
durchgeführt. In der Grundschule wurde das Thema Essen unterrichtsbegleitend mit drei Klassen der dritten/ vierten
Jahrgangstufe vorbereitet. Zu jedem Einkauf gehören „selbstverständlich“ auch Verpackungen, die sich zu Hause türmen.
So war es eine weitere Aufgabe für die Kinder diese zu sammeln, denn dieser „Müll“ war das Material aus dem die Trickfilme
entstanden. Damit wurden nicht nur die ökologischen Folgen einer Wegwerfgesellschaft hinterfragt, sondern auch etwas
Positives aus dem Müll gemacht.
In der Produktionsphase kamen jeweils eine Klasse für eine Projektwoche ins Gallus Zentrum. Sie wurden bei der Umsetzung
ihrer Ideen, der Film- und Audioaufnahmen medienpädagogisch begleitet. Die Trickfilmarbeit bot Kindern die Möglichkeit,
kurze Animationen zu erstellen. Zunächst ermittelten wir gemeinsam den Kenntnisstand der Gruppe  – warum sehen
wir einen „Film“, es sind doch in Wirklichkeit Einzelbilder in schneller Folge?
Parallel zur Erklärung der technischen Umgebung, unter der der Trickfilm entstand, entwickelten die Kinder ihre „Filmstory“.
Diese Story wurde in einem Trickfilm umgesetzt.

Essensfilme-Vorderseite

Zum Abschluss des Projektes gibt es am 27.1.2014 eine Filmpremiere um 18.00 Uhr in der Hellerhofschule. Hier zeigen wir dann
die selbstgemachten Essensfilme. Es ist ein kleines Trickfilmfestival, indem sich die Kinder gegenseitig erzählen, wie sie ihre
Filme gemacht haben und was ihnen am Thema Essen wich­tig ist.